Kein Hau-Drauf – Carolina Trautner beim politischen Aschermittwoch in Schwabmünchen

Nach drei Jahren Corona-Pause war es endlich wieder so weit, das traditionelle Treffen der CSU-Schwabmünchen zum politischen Aschermittwoch. Kässpätzle, gute Gespräche und die Rede der Landtagsabgeordneten und früheren Sozialministerin Carolina Trautner standen in der voll besetzten Hütte im Luitpoldpark auf dem Programm.

Ortsvorsitzender Helmut Kugelmann begrüßte die Besucher, darunter Schwabmünchens Bürgermeister Lorenz Müller und zahlreiche Stadträte.

Bevor Trautner den persönlichen Austausch mit den Gästen suchte, ging sie in ihren Ausführungen auf unterschiedliche aktuelle Themen der Landespolitik ein, betont sachlich orientiert und nicht in Aschermittwochsrhetorik: „Hinschauen. Zuhören. Kümmern. Dieser Dreiklang bestimmt mein politisches Handeln. Ich bin davon überzeugt, dass wir genau dies bei einer zukunftsgerichteten, guten Sozialpolitik beherzigen sollten. Es geht um unsere Werte, es geht um Respekt, es geht um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und um die richtigen Weichenstellungen für bestmögliche Lebensverhältnisse unserer Bürgerinnen und Bürger.“

Denn die Herausforderungen sind groß und reichen von den notwendigen Transformationen in der Arbeitswelt und dem dringenden Bedarf an Fachkräften über Inklusion und Integration bis hin zu den unterschiedlichen Formen und Ursachen von Armut und Einsamkeit.

Anschließend verurteilte Carolina Trautner den Angriffskrieg auf die Ukraine und arbeitete die Herausforderungen, die dies indirekt für Bayern und Deutschland habe, heraus. Konkret verwies sie auf die Energiekrise, die steigende Inflation und zusammengebrochene Lieferketten. Sie betonte, dass Bayern bei den erneuerbaren Energien im Bundesvergleich vorne liege, räumte aber ein, dass bei der Windkraft mehr passieren müsse: „Wir brauchen die Energie aus der Windkraft. Mein Anliegen ist aber, dies im Einklang mit den Kommunen und Bürgern zu machen, indem sich diese beteiligen können. Dies steigert die Akzeptanz vor Ort und die Wertschöpfung bleibt in der Region.“

Zum Abschluss dankte Trautner den vielen ehrenamtlich Engagierten, aber auch allen Menschen, die in den sozialen und Gesundheitsberufen arbeiten. Hier werde Großartiges geleistet.