Die Maske schützt, so führte Carolina Trautner es in ihrer Plenarrede im Bayerischen Landtag am 23. November 2022 aus. Es sei aktuell noch nicht angezeigt, die Maskenpflicht im ÖPNV abzuschaffen, wie es FDP und AfD im Bayerischen Landtag gefordert haben.
Trautner wies darauf hin, dass es ein großer Unterschied sei, ob man auf den ÖPNV auf dem Weg zur Arbeit zwingend angewiesen ist oder ob man eine frei gewählte Freizeitaktivät besucht.
Weiter führte sie aus: "Natürlich ist es erforderlich, in enger Abstimmung mit den Experten aus dem Gesundheitsbereich die Corona-Schutzmaßnahmen permanent auf ihre Erforderlichkeit und ihre Verhältnismäßigkeit hin zu überprüfen. Aber wir alle wissen doch: Die Maske ist ein effektives, einfaches Mittel, sich vor Infektionen zu schützen. Dies sollten wir vor dem ungewissen Infektionsverlauf der kommenden Monate nicht überstürzt aufgeben!"
Unter folgendem link können Sie die Plenarrede noch einmal nachverfolgen:
https://www1.bayern.landtag.de/player/index.html?playlist=https://www1.bayern.landtag.de/streamingservice/jsonmetafiles/wp18/18_542/meta_vod_43580.json&startId=3
Mit Schnupfennase in der Kita?
Das Thema Gesundheit von Kindern beim Besuch der Kita, des Kindergartens oder des Horts führt immer wieder zu Kontroversen. Gemeinsam mit ihrem Landtagskollegen Andreas Jäckel hat Carolina Trautner daher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kindergärten, Krippen und Horten zu einem Webinar eingeladen, um sich mit dem Kinderarzt Dr. Christian Voigt auszutauschen.
Im Fokus stand die Fragestellung ob, und wenn ja, mit welchen Krankheitssymptomen Kinder die Einrichtungen besuchen dürfen. Dies ist ja nicht erst seit Corona immer wieder ein spannendes Thema.
Zahlreicher Teilnehmerinnen beim Webinar "Schnupfennase"
Zahlreicher Teilnehmerinnen beim Webinar "Schnupfennase"
Nachdem das Online-Angebot ein voller Erfolg war, fand die gleiche Veranstaltung eine Woche später in Präsenz im Bürgersaal Stadtbergen statt.
Dr. Voigt referiert im Bürgersaal Stadtbergen
Dr. Voigt referiert im Bürgersaal Stadtbergen zu Krankheitssymptomen bei Kindern
Avschließend bedankten sich Carolina Trautner und Andreas Jäckel bei Herrn Dr. Voigt für seinen engagierten, fundierten und doch launigen Vortrag sowie bei allen Erzieherinnen, die sich hier so zahlreich und fundiert eingebracht haben!

Um die Kinderbetreuung und die gemeindliche Entwicklung ging es beim Gemeindebesuch der Landtagsabgeordneten Carolina Trautner in Kutzenhausen. Im Rathaus wurde die Parlamentarierin von Bürgermeister Andreas Weißenbrunner empfangen. Nachdem der Bürgermeister die wichtigsten aktuellen Projekte und Vorhaben der Gemeinde erläuterte, trug sich Carolina Trautner mit Freude in das Goldene Buch von Kutzenhausen ein.

Carolina Trautner trägt sich in das Goldene Buch ein
Beim Gemeindebesuch trägt sich Carolina Trautner in das Goldene Buch von Kutzenhausen ein

Weitere Informationen zur Gemeinde im westlichen Landkreis finden Sie hier: https://www.kutzenhausen.de/

Die nächste Station war der Kindergarten Sankt Nikolaus. Dort berichtete der Leiter Markus Endres darüber, wie man vor Ort die Corona-Pandemie gemeistert hat. Trautner bedankte sich für die wertvolle Arbeit, die in der Krippe und im Kindergarten geleistet wird: „Nicht nur in Pandemiezeiten war und ist die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher von unschätzbarem Wert, denn Kinder sind schließlich unser wichtigstes Gut!“ Bürgermeister Weißenbrunner informierte in diesem Zusammenhang über die gemeindlichen Pläne, den Kindergarten zu erweitern, um so noch mehr Raum für die pädagogische Arbeit zu haben und dem steigenden Bedarf gerecht zu werden.

Abschließend ging es in den Glasgestaltungsbetrieb Sperger im Ortsteil Buch. Christian Sperger zeigte dabei der Abgeordneten seinen Betrieb und gab Einblicke in seine Handwerkskunst als Kunstglaser. Neben Kunstwerken oder Grabmälern stellt der Kunstglaser zum Beispiel auch Duschwände, Bleigläser oder Glasschalen her. Dabei führt er aus, dass bei einzelnen Anfertigungen von Kunstwerken Glaselemente auf über 800 Grad erhitzt werden müssten und diese dann mehrere Tage für ein schonendes Abkühlen bräuchten. Carolina Trautner zeigte sich sichtlich beeindruckt: „Es ist ein wahrer Schatz, welch raffinierte Handwerkskunst wir in unserer Heimat haben. Die Spezialanfertigungen aus Glas wie die Skyline von Augsburg sind wahre Meisterwerke!“ Den Internetauftritt des Betriebs können Sie hier aufrufen: https://www.glasgestaltung-sperger.de/

In ihrer jüngsten Plenarrede im Bayerischen Landtag führte Carolina Trautner aus, dass psychische Erkrankungen in unserer Gesellschaft leider immer noch ein Stück weit tabuisiert werden. Dabei könne eine psychische Erkrankung wirklich jeden von uns treffen: "Trotzdem werden Betroffene oft stigmatisiert. Wir sind alle aufgefordert, das zu ändern. Sehr hilfreich sind dabei die Daten und Fakten des ersten bayerischen Psychiatrieberichts."

In ihrer Plenarrede vom 8. November 2022 ging sie dabei insbesondere auf die Situation von Kindern und Jugendlichen ein:https://www1.bayern.landtag.de/player/index.html?playlist=https://www1.bayern.landtag.de/streamingservice/jsonmetafiles/wp18/18_541/meta_vod_43279.json&startId=14

Trautners Appell lautete daher :"Das Thema muss raus aus der Tabuzone. Deswegen bin ich so froh über die vorbildlichen Öffentlichkeitskampagnen, die in Bayern gestartet wurden, beispielsweise "Bitte stör mich! – Aktiv gegen Depression" mit Blick auf Erwachsene und während der Pandemie die Kampagne "MucklMAG" mit dem sympathischen kleinen Pumuckl mit dem Fokus auf jüngeren Kindern und ihren Familien. Das ist absolut der richtige Weg, den wir gehen müssen."

Die Staatsregierung habe zu diesem Themenkomplex bereits viel unternommen und auch präventiven Maßnahmen einen hohen Stellenwert eingeräumt. Dabei verwies sie unter anderem auf die Maßnahmen des 10-Punkte-Programms zur Aufklärung über Depressionen und Angststörungen an den Schulen. Weiterhin spiele das Programm "Schule öffnet sich" zur Verstärkung der schulpsychologischen Beratung und der sozialpädagogischen Unterstützung eine wichtige. Auch die Jugendsozialarbeit an Schulen ist ein ganz vertrautes, niederschwelliges, gut erreichbares Angebot und kann ein Mosaikstein für die Eindämmung möglicher psychischer Folgen der Pandemie sein

Ein wesentlicher Baustein ist es für Trautner, die Ausgrenzung der Thematik endgültig zu überwinden. Die Betroffenen gelte es ernst zu nehmen und nicht zu stigmatisieren. "Psychische Erkrankungen dürfen kein Tabu sein", so das Fazit ihrer Rede.