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25.01.2016

Wie leben wir Miteinander?

Leitkultur gibt die Richtung vor

Wie funktioniert unsere Gesellschaft? Wie kann Integration gelingen? Wie leben wir gut Mit- statt Gegeneinander? Mit diesen Fragen hat sich die CSU-Fraktion des Bayerischen Landtags in ihrer Klausurtagung auseinander gesetzt und dazu eine Resolution beschlossen.

Carolina Trautner, die daran mitgearbeitet hat, stellt dazu fest: „Die aktuelle Herausforderung der Integration zeigt, dass wir in unserem Zusammenleben Werte brauchen, die für wirklich alle zu gelten haben. Wir wollen in Frieden und Sicherheit leben und gleichzeitig unsere Identität betonen.“

Der bayerische Weg habe sich immer schon durch die Ergänzung von Weltoffenheit und Heimat ausgezeichnet. Die Landtagsabgeordnete betont, dass dies unbedingt fortgesetzt werden müsse. Eine freiheitliche Gesellschaft könne nur funktionieren, wenn es eine gemeinsame Wertebasis und einen klaren Ordnungsrahmen gebe.

Diese Grundlagen des gelingenden Miteinanders können nach dem Beschluss der CSU-Landtagsfraktion als Leitkultur zusammengefasst werden, die sich nicht nur an Zuwanderer, sondern an die gesamte Gesellschaft richtet. „Es reicht eben nicht, wenn eine Gemeinschaft gut organisiert ist, unsere Gesellschaft kann dauerhaft nur erfolgreich sein, wenn sich Menschen einbringen und von den geltenden Wertvorstellungen auch überzeugt sind“, so Carolina Trautner weiter.

Leitkultur sei dabei kein abstraktes Gebilde oder theoretischer lebensferner Tugendkatalog, sondern eine stillschweigende Übereinkunft der Menschen über die Grundregeln des Zusammenlebens.

„Grundvoraussetzung hierfür ist das Beherrschen der deutschen Sprache. Dazu gehören aber auch unsere Umgangsformen und Traditionen und unsere Alltagskultur. In Bayern muss es selbstverständlich sein, dass wir die Religionsfreiheit achten und dennoch jeder Mann einer Frau zur Begrüßung die Hand gibt. Und zu unserer Leitkultur, die niemandem Dirndl oder Lederhosen aufzwingen, gehört eben beispielsweise ein St. Martins-Umzug und nicht ein Sonne-Mond-und-Sterne-Fest“, stellt Carolina Trautner abschließend fest.

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