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04.03.2015

Staatsbehörden im ländlichen Raum schaffen Arbeitsplätze und sind Vorbild und Signal an die Wirtschaft

„Die heute von Finanz- und Heimatminister Söder vorgeschlagene Verlagerung von über 3.000 Personen in über 50 Behörden ist das richtige Signal für den ländlichen Raum: sie schafft Arbeitsplätze in der Region und ist Vorbild für die Wirtschaft“, betont die Landtagsabgeordnete Carolina Trautner, die auch der Enquete-Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land angehört.

2015 beginnt die größte Regionalisierung von staatlichen Behörden und Einrichtungen der letzten Jahrzehnte: es finden über 50 Verlagerungen von 3.155 Personen in alle bayerischen Regierungsbezirke statt. 2.225 Beamte und Tarifbeschäftigte und 930 Studierende finden eine neue Heimat im ländlichen Raum.

Carolina Trautner freute sich besonders über die guten Nachrichten für den Regierungsbezirk Schwaben, in den insgesamt 308 Personen verlagert werden sollen, davon 238 Beamte bzw. Tarifbeschäftigte und 70 Studierende.

Im ländlichen Raum lebt über die Hälfte der Einwohner Bayerns. Die große Herausforderung dort ist die demographische Entwicklung. Neben dem Breitbandausbau und der Hochschulinitiative ist auch die Verlagerung staatlicher Behörden ein zentrales Instrument aktiver Strukturpolitik. Sie eröffnet Perspektiven für ein gutes Leben außerhalb der Verdichtungsräume: durch sichere Arbeitsplätze, ihre Vorbildfunktion für die Wirtschaft und die Stärkung der Infrastruktur.

Ausgewählt wurden für die neuen Standorte vorrangig Regionen im Raum für besonderen Handlungsbedarf, die nicht bereits im Rahmen der Hochschulinitiativen umfangreich gefördert wurden. Auch Konversionsgemeinden fanden Berücksichtigung.

Carolina Trautner begrüßte auch das von Söder vorgelegte Personalrahmenkonzept: „Auch der CSU-Landtagsfraktion ist die Zufriedenheit der Beschäftigten ein großes Anliegen. Die Verlagerung kann nur gemeinsam mit den Betroffenen gelingen. Auf die persönliche Situation der Mitarbeiter muss daher geachtet werden.“

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