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26.03.2014

Mit "Girls and Boys Day" am 27. März Interesse an neuen Berufsfeldern wecken!

„Frauen sind in technischen Berufen noch so unterrepräsentiert wie Männer in sozialen Berufen“, so die Landtagsabgeordnete Carolina Trautner. Dem will der „Girls Day“ entgegenwirken und Schülerinnen an technisch-naturwissenschaftliche Berufe, die bislang vor allem eher Männer ergreifen, stärker heranführen. Im Gegensatz dazu sollen Buben im Rahmen des „Boys Day“ für Berufe im Bereich Soziales, Erziehung und Dienstleistungen begeistert werden, die immer noch als „typisch weiblich“ gelten. Dieses Thema greift der bundesweite „Girls und Boys Day“ auf.

„Es ist es zwar erfreulich, dass sich laut einer Studie des DGB das Beschäftigungswachstum bei Frauen im Bereich Technik, Handwerk, Naturwissenschaft und IT verbessert hat. Doch trotz des deutlichen Beschäftigungsplus ist der Frauenanteil in diesen Berufen nicht einmal halb so hoch wie über alle Berufe hinweg − nur jeder fünfte Beschäftigte ist in diesem Bereich weiblich“, betont Carolina Trautner.

„Auf der anderen Seite kommen auf einen männlichen Erzieher, Kosmetiker oder Krankenpfleger in Deutschland neun Frauen.Diese Schere gilt es dringend zu schließen. Wir müssen junge Frauen und Männer motivieren, ihre Chancen und ihre Sozialkompetenz in ihrer Studien- und Berufswahl besser und auf breiterer Grundlage zu nutzen", so die Landtagsabgeordnete.

„Auch die Unternehmen sind hier in der Pflicht. Sie können am „Girls und Boys Day“ ihren potenziellen Bewerberkreis erweitern und dadurch die Anzahl der möglichen Fachkräfte in ihrer Branche erhöhen“, fügt Carolina Trautner hinzu. „Staat, Wirtschaft und Gesellschaft können es sich aufgrund des Fachkräftemangels zukünftig nicht leisten, auf das Potenzial von Frauen und Männern zu verzichten, weder im technischen, noch im sozialen Bereich“, stellt die Abgeordnete fest.

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