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08.07.2013

Im Gespräch mit Altbundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog

Auslöser für das Gespräch war ein Interview im Bayernkurier. Die Frage „Mit wem würden Sie gern bei einer Maß Bier zusammensitzen?“ hatte die CSU-Landtagskandidatin Carolina Trautner „mit Altbundespräsident Professor Dr. Roman Herzog“ beantwortet.

Auf Vermittlung von Bundestagsvizepräsident Eduard Oswald kam dieser Termin nun kurzfristig zustande. Knapp zwei Stunden unterhielt sich Trautner unter vier Augen bei einer bayerischen Brotzeit im Wirtshaus Riegele mit ihrem prominenten Gesprächspartner über Bildungspolitik, die Auswirkungen des demographischen Wandels und die anstehenden Wahlen in Bund und Land.

Bereits in der vielbeachteten Bildungsrede vom April 1999 hatte Bundespräsident Roman Herzog die Forderung formuliert, dass „Computer in jedes Klassenzimmer gehören“. Herzog verweist darauf, dass sich das Wissen der Menschheit alle zehn Jahre verdoppelt. Wenn man dies über Jahrzehnte hochrechnet, kann das Bildungssystem mit dieser Entwicklung nicht Schritt halten. Er fordert daher eine Konzentration auf Kernfächer wie Deutsch, Mathematik, Geschichte und Fremdsprachen und den richtigen Umgang mit dem Internet. Das Problem ist nicht die Beschaffung von Informationen, Schüler müssen vielmehr in der Lage sein das Gelernte zu behalten und die geeigneten Schlüsse zu ziehen.

Carolina Trautner zeigte sich sehr beeindruckt von der Persönlichkeit Roman Herzogs, der sie mit seinen fortschrittlichen und innovativen Gedanken zur Bildungspolitik faszinierte. „Ich hätte nie geglaubt, dass dieser im Interview geäußerte Wunsch überhaupt in Erfüllung geht. Das Gespräch war für mich ein ganz besonderes Erlebnis, da ich der Überzeugung bin, dass die Bildungspolitik in der heutigen Zeit oberste Priorität haben muss“

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