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08.07.2013

"Alle wollen alt werden, aber keiner will es sein!"

Kann man dieses Zitat des Schauspielers Gustav Knuth unwidersprochen stehen lassen? Viele Menschen haben nach dem Ausstieg aus dem Berufsleben noch eine Lebensphase vor sich, in der sie sich gerne weiterhin aktiv und engagiert in die Gesellschaft einbringen möchten. Die Erfahrung, das Wissen und die Kompetenz der älteren Generation sind Faktoren, die den demographischen Wandel gestaltungsfähig machen und völlig neue Chancen eröffnen.

Der Landkreis Augsburg hat unter der Federführung der Abteilung Soziales und Senioren zusammen mit dem Fachbeirat, dem unter anderem auch Vertreter der Senioren angehören, ein umfassendes Seniorenpolitisches Gesamtkonzept erarbeitet. Aufgegliedert in zehn verschiedene Handlungsfelder werden dort nicht nur die wichtigen Bereiche Pflege und Betreuung behandelt, sondern auch ausdrücklich Kapitel wie die Entwicklungsplanung der Kommunen vor Ort und die gesellschaftliche Teilhabe und das bürgerschaftliche Engagement der Senioren mit eingeschlossen.

Es gibt interessante Beteiligungsmöglichkeiten am öffentlichen Leben und in politischen Prozessen für die ältere Generation, die dazu beitragen das Leben vor Ort für die älteren Mitbürger attraktiver und leichter zu machen und damit auch ein möglichst langes Verbleiben in der gewohnten Umgebung zu gewährleisten.

Gestaltungsbeispiele sind neben der Barrierefreiheit, längere Grünphasen an Ampeln und eine ausreichende Straßenbeleuchtung, aber auch eine gut erreichbare Nahversorgung und ein zufriedenstellendes Angebot im öffentlichen Nahverkehr.

Seniorenbeiräte leisten hervorragende Arbeit in ihrer Kommune und bereichern mit ihren Ideen und Vorschlägen die Kommunalpolitik. Sie bieten vielfältige Angebote an, die dazu beitragen Netzwerke und neue Kontakte zu schaffen und so auch der Vereinsamung von Senioren im Alter entgegenzuwirken.

Ältere Menschen sind die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe, Mitte des 21. Jahrhunderts wird gut jeder dritte Einwohner Bayerns bereits 60 Jahre und älter sein. Grund genug für diesen großen Personenkreis die Belange der Senioren nachdrücklich zu vertreten. Machen Sie mit und engagieren Sie sich in Ihrer Gemeinde, die Politik freut sich auf den Dialog mit Ihnen!

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